140.000 Hektar zu Besuch in Borlinghausen

Am 13. September 2016 wurden wir bei der Freiherr von Weichs KG von einer Reisegruppe aus dem Süden Russlands besucht. Die neun Landwirte dieser Reisegruppe bewirtschaften zusammen etwa 140.000 Hektar; eine Fläche doppelt so groß wie die Insel Rügen (Ostsee).

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Ausheben eines Bodenprofils

Diese Landwirte stammen aus einer Region in Russland, die sich durch ihre zum Teil widrigen klimatischen Bedingungen auszeichnet. Ähnlich wie in Borlinghausen sind die durchschnittlichen Niederschlagsmengen pro Jahr sehr hoch.

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Nico Sanders erklärt die Auswirkungen der Bodenbearbeitung

In Zusammenarbeit mit unserer Pflanzenbauberatung N.U. Agrar GmbH und dem Saatgutproduzenten KWS Saat SE wurde die Betriebsbesichtigung durchgeführt und die russischen Landwirte kamen zu uns, um sich besonders über Themen wie nachhaltige Bodenbearbeitung und Aussaat zu informieren.

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Diskussion über Auswirkungen veränderter Bodenbearbeitung auf dem Feld

Passenderweise waren unsere Mitarbeiter derweil mit der Bodenbearbeitung und Aussaat beschäftigt und somit konnten unsere Motive und Strategien, wie wir Ackerarbeiten durchführen, am Praxisbeispiel gezeigt werden. Des Weiteren wurden möglichst ideale Dünge- und Pflanzenschutzstrategien thematisiert.

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Diskussion bei laufenden Motoren

Hier war besonders der Zuckerrübenanbau von Bedeutung, weil die russischen Landwirte in diesem Bereich nur auf geringe Erfahrungen zurückgreifen können. Ein reger Austausch war Dank eines aus der Landwirtschaft stammenden Dolmetschers möglich und es wurde viel diskutiert.

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Gerrit Hogrefe (Berater N.U. Agrar, mitte) und der Dolmetscher (KWS, links) mit Erläuterungen zum Zuckerrübenanbau

Als geselligen Abschluss dieser mit viel Fachsimpelei verbundenen Veranstaltung wurden die gewonnenen Eindrücke bei einem gemeinsamen Mittagsessen noch einmal vertieft.

3. November 2016 Beitrag von in Allgemein.